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2005/ Ernst-Ehrlicher-Park in Hildesheim-
Offener künstlerischer Wettbewerb in zwei Phasen zur Gestaltung eines einjährigen Prozesses - 1. Phase

Entwurfsbeschreibung -
„Parkkulturen im Ernst-Ehrlicher-Park in Hildesheim “

Auftakt der Installation ist das „Kultivieren“ der Rasenflächen im Ernst-Ehrlicher-Park in Hildesheim. Gedichte, Zitate und kleine Verse werden durch den Besucher entdeckt. Die Gedichte und Verse sind in einer großen Schrift aus Kalk* geschrieben. Um die Worte zu verstehen und ihren Sinn zu ergründen müssen die Besucher des Parks die Worte abschreiten.
Abgeschritten und gelesen sind die Worte „geerntet“ worden. Sie werden mit nach Hause getragen wie eine Blume aus dem Park.

Die Schrift ist vergänglich.

Mit jedem Regen im Frühjahr werden die Spuren des Textes blasser, bis man nur noch erahnt, dass sich hier etwas Geschriebenes befand (Prozess).

Die Zitate und Gedichte werden durch andere „Kulturen“ ersetzt. Neue Gedichte sind auf der Rasenfläche zu sehen und zu erleben.
Angedacht ist es, die Hildesheimer Bevölkerung in das Projekt zu integrieren.
„LESEGÄRTEN“, können entstehen.
Der Sommer, der Regen und alles verblasst, bis nichts mehr erkennbar ist.

Gedichte, Regen, Sommer, Sonne, Gedichte, Regen bis der Winter kommt.

Im Winter (Vorraussetzung Schnee) wird die Schrift durch das Räumen des Schnees erzeugt. (Invertiert, die Schrift als Negativ im Schnee)


*siehe Kennzeichnung von Fußballfeldern,
der Rasen nimmt keinen Schaden!